Hallo zusammen
ich lese hier schon eine Weile mit, meistens wegen Technikfragen, heute aber mal etwas anderes. Seit der Trennung letztes Jahr gehört der Kastenwagen mir allein, und diesen Sommer bin ich zum ersten Mal ohne Begleitung losgefahren, drei Wochen Richtung Südfrankreich.
Technisch lief alles, sogar der Kühlschrank hat durchgehalten. Was mich überrascht hat: Abends auf dem Stellplatz ist es manchmal schon recht still, wenn man es zwanzig Jahre anders gewohnt war. Tagsüber kein Problem, aber beim Znacht merkt man es.
Wie ist das bei euch, die solo reisen? Kommt ihr auf den Plätzen leicht ins Gespräch, oder sucht ihr euch gezielt Begleitung für Touren? Eine Kollegin meint, ich solle mich ruhig mal umschauen, ob es jemanden gibt, der die gleiche Leidenschaft teilt. Ganz unrecht hat sie wohl nicht.
Gruss aus Uster
Gisela
Zum ersten Mal allein mit dem Camper unterwegs
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Gisela_R51
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- Registriert: 22.09.2026, 11:56
Re: Zum ersten Mal allein mit dem Camper unterwegs
Hallo Gisela,
drei Wochen allein bis nach Südfrankreich – das ist für die erste Solotour doch schon eine ordentliche Reise.
Ich glaube, gerade abends merkt man den Unterschied am stärksten. Tagsüber ist man unterwegs, schaut sich etwas an oder hat am Wohnmobil zu tun, und plötzlich sitzt man beim Abendessen da und es fehlt das gewohnte Gegenüber.
Auf Stellplätzen kommt man meiner Erfahrung nach aber recht unkompliziert ins Gespräch. Oft reicht schon eine Frage zum Fahrzeug, zur nächsten Etappe oder zum Stellplatz. Ich würde deshalb nicht unbedingt gezielt nach einer Reisebegleitung suchen, sondern erst einmal schauen, welche Bekanntschaften sich unterwegs von selbst ergeben. Und wenn daraus irgendwann jemand wird, mit dem man häufiger gemeinsam auf Tour geht – umso schöner.
Hauptsache, Du lässt Dir die Freude am Reisen nicht nehmen. Südfrankreich war bestimmt nicht die letzte Tour.
drei Wochen allein bis nach Südfrankreich – das ist für die erste Solotour doch schon eine ordentliche Reise.
Ich glaube, gerade abends merkt man den Unterschied am stärksten. Tagsüber ist man unterwegs, schaut sich etwas an oder hat am Wohnmobil zu tun, und plötzlich sitzt man beim Abendessen da und es fehlt das gewohnte Gegenüber.
Auf Stellplätzen kommt man meiner Erfahrung nach aber recht unkompliziert ins Gespräch. Oft reicht schon eine Frage zum Fahrzeug, zur nächsten Etappe oder zum Stellplatz. Ich würde deshalb nicht unbedingt gezielt nach einer Reisebegleitung suchen, sondern erst einmal schauen, welche Bekanntschaften sich unterwegs von selbst ergeben. Und wenn daraus irgendwann jemand wird, mit dem man häufiger gemeinsam auf Tour geht – umso schöner.
Hauptsache, Du lässt Dir die Freude am Reisen nicht nehmen. Südfrankreich war bestimmt nicht die letzte Tour.